Agonda Goa INDIEN - Pro und Contra Strandleben

- 21:46


Agonda, Goa in Indien. Wieder ein herrlicher Morgen in diesem paradiesischen Teil Indiens. Außer Vogelgesang und anderen Tiergeräuschen, nichts zu hören, hier an meiner Hütte an dem kleinen Fluss. Eine kleine Schlange schlängelt sich unter meinen Füßen entlang. Ein herrlicher Tag, um Agonda zu erkunden und an den Strand Agonda Beach zu gehen.

Aber vorher startete ich meinen Laptop und arbeitete an meinen Projekten. Nach einigen Stunden, hatte mich das Verlangen nach einem Kaffee und einem Spaziergan geweckt. Ich ging dem Verlangen nach und begab mich auf einen Kaffee bei Einheimischen. Der war mir aber zu wenig und wirklich gut war der auch nicht. So dachte ich, ich gebe mir noch einen an irgendeinem Strandrestaurant. Aber vorher erkundete ich Agonda. Viel Natur und viele Tiere erwarteten mich auf der kleinen Tour. Ich gehe gerne alleine los und erkunde die Orte auf eigene Faust. Dabie erlebe ich wesentlich mehr und bekomme persönliche Eidrücke, sowie ein Gefühl des echten Lebens dort. Ich entdecke Ecken, die kein anderer Tourist sieht und ich mache viele Bekanntschaften mit Einhemischen, an den man einfach vorbei gefahren wäre. Pro und Contra ergaben sich für mich in Agonda, und das nicht zu kurz. Landschaft und Tierwelt beeindruckte mich nach wie vor doch einige Tatsachen, wie man mit Müll umging, habe ich auch hier in Agonda finden können. Plastik Müll landet oftmals wahllos einfach im nächsten Gewässer. Gerne werden auch abgelegene Sträßenränder in der Natur dafür genutzt. Und ja das ewige Schwitzen kann einen auch etwas die Lust nehmen. Gut, dass ich vergleichsweise sehr wenig schwitze. Da haben andere womöglich mehr Schwierigkeiten mit.

Ich lief  also noch eine Weile durch Agonda und begab mich zum Strand, wo ich ein Restaurant fand, das mir sehr gut gefiel und wo ich auch dann meinen zweiten Kaffee genossen hatte. Anschließend lag ich noch einige Minuten am Strand, der heute noch verlassener war als gestern. Ich habe 2 Menschen gesehen, plus 2, die im Restaurant saßen. Dafür wieder jede Menge Hunde. Einsamkeit war hier großgeschrieben, zumindest zu dieser Zeit (Ende April). Aber es war herrlich, denn ich bin gerne und oft alleine, am liebsten an solchen mächtigen und naturnahen Orten! Jedoch ging ich zurück, um meiner Arbeit weiter nachzugehen.

Nach einiger Zeit überkam mich dann doch der Hunger, denn ich hatte seit 24 Stunden nichts gegessen. Ich ging zum “Fatimas Corner” Restaurant, wo ich am ersten Tag schon gut gegessen hatte. Da war es auch nicht ganz so teuer wie in den anderen, dem Tourismus angepassten, Schuppen. Mein indisches Erbsen-Kartoffel-Gericht (Aloo Matar) mit 2 Rotis (indisches Fladenbrot) war wirklich sehr lecker und sättigte mich für den ganzen Tag.
So konnte ich mich wieder bedingungslos meinen Projekten widmet. Ein ruhiger und doch abenteuerlicher und abwechslungsreicher Tag, der mich positiv insiriert hat und mein Leben ein Stück weiter bereichert. Das macht eine Weltreise aus!

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WELTREISE VLOG 128

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